Hausaufgabenbetreuung
Die Hausaufgabenbetreuung wurde erstmalig als Projekt im Jahre 1994 in der Gemeinschaftsgrundschule Trooststraße durchgeführt.
Inzwischen sind wir im Rahmen der offenen Ganztagschule an den Grundschulen
- Muhrenkampschule
- Astrid Lindgrenschule
- Tersteegenschule
- Krähenbüschken
und an der
- Wilhelm - Busch – Förderschule vertreten.
Die Hausaufgabenhilfe ist eine beständige und verlässliche Einrichtung des Mülheimer Kinderschutzbundes, die durch Einzelbetreuung und das Projekt „Lesemütter“ ergänzt wird.
Zur Zeit 22 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen betreuen die Schülerinnen und Schüler dieser Schulen.
Hier wird kein Förderunterricht wie in der Schule angeboten, sondern hier werden die Kinder fast immer einzeln betreut und unterstützt. Dabei werden auch persönliche kleine und große Sorgen erzählt: Probleme in der Klasse, Belastungen in der Familie oder auch nur Schwierigkeiten mit dem Lernstoff, der „doofen Mathe“ oder mit der neuen Sprache, die ein Kind aus einer ausländischen Familie oder als Spätaussiedler noch unzureichend beherrscht. Bei uns wird nicht streng gebüffelt, sondern in möglichst ruhiger Atmosphäre eine Lösung der Probleme gesucht. Kindern, die sprachliche Defizite haben oder sich einfach nur zu wenig zutrauen, wird vermittelt, hier kann man über alles sprechen. Wichtig ist es für die Kinder, unbekümmert alle Fragen stellen zu dürfen und die Erfahrung vermittelt zu bekommen, ich kann doch etwas. Wer nicht fragen kann oder darf, geht schnell unter. Viele Kinder genießen es, dass da auch einmal eine Schulter ist, an die man sich anlehnen darf, dass Erwachsene nicht gleich „ausflippen“, wenn man etwas nicht sofort versteht.
Die Hausaufgabenhilfe stellt neben dem Engagement für die Kinder eine Möglichkeit der Kommunikation mit Kindern dar, wobei nicht nur der neueste Trend in Erfahrung gebracht wird. Die Hausaufgabenhilfe ist ein wichtiger Multiplikator für die Arbeit des Kinderschutzbundes, eine Art Drehscheibe, über die die Bereitschaft zur Beratung wächst und Schwellenängste abgebaut werden können. Oft wird hier auch erstmalig die Information über die Beratung und Hilfe beim Deutschen Kinderschutzbund an Kinder, Eltern und Lehrer/innen herangetragen.
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